1939 wurde er als politischer Häftling Nr. 1780 im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert – eine Erfahrung, die sein Leben und sein umfangreiches filmisches und fotografisches Werk geprägt hat.
Zu internationalem Ruhm gelangte der Schauspieler und Regisseur durch seinen Antikriegsfilm »Die Brücke« (1959), der bis heute zu den wirkungsmächtigsten deutschsprachigen Filmen seiner Zeit zählt – ausgezeichnet unter anderem mit dem Golden Globe und nominiert für den Oscar.
Für seine künstlerische Arbeit zu Frieden und Völkerverständigung wurde Bernhard Wicki von den Vereinten Nationen ausgezeichnet; sein filmisches Vermächtnis ist im Haus der Geschichte in Bonn aufgenommen worden.
Wickis Werk ist getragen von einem unbedingten Humanismus, von der Verpflichtung zu Erinnerung und vom Glauben an die Kraft des Films, Bewusstsein zu schaffen – gegen Gewalt, gegen Verblendung, für die Würde des Einzelnen.



